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DropShipping-Risiken ausschalten: So verbessern Sie Ihre Chancen

Auch wenn der Online-Handel per DropShipping in erster Linie von Vorzügen gekennzeichnet ist und sowohl Gründern als auch fortgeschrittenen Unternehmern ausgezeichnete Chancen bietet, so müssen selbst bei dieser vorteilhaften Form der beruflichen Selbständigkeit bestimmte Gefahren und Risiken berücksichtigt werden. Wir bringen potenzielle Probleme zur Sprache und liefern die besten Lösungsansätze direkt mit.

 

DropShipping: Viele Vorteile und wenige Risiken

DropShipping-Händler profitieren von niedrigen Gründungskosten, geringen laufenden Ausgaben und einem insgesamt reduzierten Arbeitsaufwand. Sie müssen sich weder um einen riskanten Warenbestand noch um die kleinschrittige Abwicklung einzelner Bestellungen kümmern und es bleibt Ihnen ausreichend Zeit, um sich mit der Vermarktung des eigenen Shops, der Sortimentspflege und der Betreuung von Interessenten und Kunden zu beschäftigen.

Doch wo Licht ist, findet man selbstverständlich auch Schatten. Das DropShipping-Konzept birgt potenzielle Risiken, mit denen man sich als Unternehmer unbedingt auseinandersetzen muss. Diese Gefahrenbereiche unterscheiden sich von denen des konventionellen Handels und bedingen eigenständige Lösungsansätze.

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: So reduzieren Sie Stolperfallen

Der beste Schutz vor den Risiken im DropShipping besteht darin, die Probleme und möglichen Gefahren zu kennen, sich darauf einzustellen und von Anfang an darauf zu achten, die Risiken deutlich zu minimieren.

Wir haben für Sie die fünf wichtigsten Problemfelder im Bereich DropShipping zusammengestellt und stellen Ihnen im Folgenden sowohl die Risiken als auch deren Lösungen verständlich und praxisnah vor.

 

Risiko 1: Unterschätzter Aufwand

DropShipping bietet selbst Einsteigern im Bereich E-Commerce eine hervorragende Möglichkeit, mit deutlich reduziertem Aufwand ein einträgliches Business zu starten und dauerhaft erfolgreich zu führen. Allerdings gehen immer noch einige Gründer davon aus, dass es sich dabei um einen Weg zum völlig anstrengungslosen Wohlstand handelt. Dies ist natürlich nicht der Fall. Selbst wenn der Arbeitsaufwand beim Handel per DropShipping im direkten Vergleich zum konventionellen Handel stark reduziert ist, so gelangt man ohne Anstrengung, Fleiß und Engagement auch hier nicht zum Erfolg. Wer den Arbeitsaufwand von Anfang an unterschätzt, der wird innerhalb kürzester Zeit von der Realität eingeholt und erlebt eine unangenehme Überraschung, wenn ihm klar wird, dass er auch bei diesem Handelsmodell für sein Geld etwas leisten muss.

Die Lösung: Führen Sie sich von Anfang an vor Augen, dass DropShipping zwar mit einem reduzierten Arbeitsaufwand verbunden ist, Ihnen aber dennoch abverlangt, dass Sie sich für Ihr Unternehmen einsetzen und Ihre Ziele mit Fleiß und Disziplin verfolgen.

 

Risiko 2: Unzuverlässige Lieferanten

Ihr Kapital als DropShipping-Händler sind Ihre Lieferanten. Diese übernehmen einen großen Teil der Arbeit, die im konventionellen Handel der Shop-Betreiber selbst zu erledigen hat und bilden, da sie unter anderem auch für die Logistik zuständig sind, eine wichtige Schnittstelle zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Eine folgenschwere Nachlässigkeit besteht bei DropShipping-Konzepten darin, der Auswahl und Prüfung der Lieferanten zu wenig Aufmerksamkeit zu widmen. Erweisen sich die angeschlossenen Großhändler im Laufe der Zeit als unzuverlässig, so bekommen das zunächst Ihre Kunden zu spüren. Diese erhalten Sendungen nämlich unter Umständen zu spät, in einem schlechten Zustand oder womöglich gar nicht. In dieser Situation erzielen Sie wiederum eine schlechte Reputation und verlieren Tag für Tag Kunden.

Die Lösung: Wählen Sie Ihre DropShipping-Lieferanten mit großer Sorgfalt aus und überzeugen Sie sich im Rahmen persönlicher Gespräche von der Professionalität und Seriosität der potenziellen Partner, bevor Sie sich wirklich auf eine Zusammenarbeit einlassen. Führen Sie vor Beginn der Kooperation und auch im laufenden Betrieb immer wieder Testbestellungen durch, um sich selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Lieferanten verschaffen zu können. Und reagieren Sie umgehend auf Beschwerden Ihrer Kunden und gehen Sie den Ursachen für jede Unzufriedenheit auf Kundenseite sofort nach.

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Risiko 3: Schlechte Einkaufskonditionen

Die Einkaufskonditionen entscheiden maßgeblich über den Profit, den Sie als Online-Händler mit dem Verkauf von Waren im Internet erzielen können und haben damit einen erheblichen Einfluss darauf, ob Ihr Geschäftsmodell floriert oder scheitert. Für DropShipping-Händler kann es sich dabei teilweise als schwierig erweisen, mit den angeschlossenen Lieferanten vorteilhafte Konditionen auszuhandeln. Schließlich gibt es, vor allem zu Beginn einer Zusammenarbeit, noch kein hohes Kaufvolumen, auf das man verweisen könnte, um die Preise entsprechend zu drücken. Während der konventionell arbeitende Händler in der Regel einen gewissen Anfangsbestand einkauft und vor dem Hintergrund dieser Investition gute Einkaufspreise einfordern kann, bleibt dem DropShipping-Händler nur der Verweis auf eine mögliche hohe Abnahmemenge in der Zukunft. Dies führt unter Umständen dazu, dass Sie zu deutlich schlechteren Konditionen einkaufen als Händler, die nicht nach dem DropShipping-Konzept arbeiten. Deren Produkte werden dann am Markt günstiger angeboten als Ihre Waren, sodass es schwierig wird, eine ausreichende Anzahl an Kunden zu gewinnen.

Die Lösung: Verhandeln Sie mit Ihren Lieferanten hart und nutzen Sie jede Gelegenheit, um günstigere Konditionen zu kämpfen. Verzichten Sie darüber hinaus, vor allem zu Beginn Ihrer geschäftlichen Tätigkeit, auf überzogene Gewinnerwartungen und orientieren Sie sich in Bezug auf Ihre Verkaufspreise an Ihren direkten Konkurrenten. Im Laufe der Zeit und mit wachsendem Verkaufsvolumen werden Ihre Konditionen immer besser, sodass Sie später einen deutlich höheren Profit erzielen werden.

 

Risiko 4: Verkehrte Kosteneinschätzung

DropShipping stellt eine ausgesprochen günstige Möglichkeit dar, ein eigenes Online-Unternehmen ins Leben zu rufen. Durch den Wegfall des Einkaufs auf eigenes Risiko und durch den Verzicht auf ein eigenes Lager und einen eigenen Logistikbetrieb profitieren Sie von einem geringen Kapitalbedarf zu Beginn Ihrer geschäftlichen Tätigkeit und von niedrigen laufenden Kosten. Diese günstigen Startbedingungen verleiten manchen DropShipping-Händler dazu, seine wirtschaftliche Situation zu positiv einzuschätzen. Meist werden dabei die Kosten unterschätzt oder gänzlich außer Acht gelassen, die man als Unternehmer auch beim Handelsmodell DropShipping zu tragen hat. Hierzu zählen zum Beispiel Betriebskosten, Anschaffungen für die Ausstattung des Büros, Personalkosten, Gebühren für Software-Nutzung, Versicherungsbeiträge oder Ausgaben im Zusammenhang mit Online-Marketing und Werbung. Wer diese Kosten in seiner Planung nicht berücksichtigt, wird früher oder später ein böses Erwachen erleben und feststellen müssen, dass er seine Ausgaben deutlich unterschätzt hat.

Die Lösung: Auch im Bereich DropShipping sollte kein Unternehmen ohne einen schlüssigen und belastbaren Businessplan geführt werden. In diesem müssen sämtliche Kosten und Ausgaben akribisch erfasst und eingeplant werden, sodass man als Unternehmer jederzeit weiß, welche finanziellen Verpflichtungen auf einen zukommen und auf welche Weise man diese bewältigen kann.

 

Risiko 5: Hohe Retourenquote

Im Bereich DropShipping sind Sie als Unternehmer weitgehend von sämtlichen Aufgaben rund um Lagerung und Versand freigestellt. Eine Ausnahme bilden allerdings die Rücksendungen durch Ihre Kunden. Diese müssen angenommen, überprüft und in irgendeiner Weise wirtschaftlich verträglich verwertet werden und um diese eher unangenehmen und zeitraubenden Aufgaben müssen Sie sich als DropShipping-Unternehmer in aller Regel selbst kümmern. In einigen Fällen wird es möglich sein, die Tätigkeiten im Zusammenhang mit Retouren an den jeweiligen Lieferanten auszulagern. Doch selbst wenn Ihre Partner dazu bereit sind, diese Abwicklung zu übernehmen, so fallen dafür dennoch Kosten an, die Ihre finanzielle Planung empfindlich belasten.

Die Lösung: Um die Retourenquote möglichst gering zu halten, stehen Ihnen zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Bemühen Sie sich zum einen um eine möglichst lückenlose Beschreibung der im Shop angebotenen Produkte. Je zutreffender das Bild ist, das sich Ihre Kunden von einem bestimmten Artikel verschaffen können, desto niedriger fällt die Rücksendequote aus. Zum anderen sollten Sie sich sofort von Produkten trennen, die Ihnen durch viele Retouren auffallen. Entfernen Sie solche Artikel umgehend aus dem Sortiment. In Kombination angewandt sorgen beide Maßnahmen für eine schnelle und deutliche Reduzierung der Retourenquote.

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Über den Autor Sebastian Huke

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