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Think Big: Wie man als DropShipper komplexe Portale aufbaut

Das Handelsmodell DropShipping bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zum Aufbau von selbständigen Existenzen im Online-Handel ohne Einsatz von sonderlichem Kapital, mit niedrigen laufenden Kosten und mit einem überschaubaren Arbeitseinsatz. Doch bietet sich der Direkthandel dabei nur für überschaubare Einzelshops an oder ist DropShipping auch für große Plattformen nach dem Vorbild der multithematischen Marktplätze geeignet? Wir haben diese Frage untersucht und liefern Ihnen Antworten und wertvolle Erkenntnisse.

 

DropShipping als klassische Gründungsform für kleine Shops

Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie den Begriff DropShipping hören? Wie die meisten Menschen, so denken Sie wahrscheinlich zuerst an ein Geschäfts- und Handelsmodell, das es vor allem Einsteigern in den Online-Handel ermöglicht, mit vergleichsweise wenig Aufwand einen kleinen Web-Shop starten und betreiben zu können. DropShipping überzeugt vor allem durch die niedrigen Gründungskosten, die dadurch zustande kommen, dass es nicht erforderlich ist, einen Grundbestand an Verkaufsware auf eigene Rechnung und damit auf eigenes Risiko anzuschaffen. Da die angebotenen Produkte bis zum Moment Ihres Verkaufs einfach beim jeweiligen Lieferanten verbleiben und von dort aus direkt zum Endkunden geschickt werden, entfällt die Notwendigkeit der Vorfinanzierung. Vielmehr erreicht Sie die Rechnung Ihres Lieferanten immer erst dann, wenn Sie den Kaufpreis von Ihrem Kunden längst erhalten haben.

Weiterhin besticht DropShipping durch die einmalige Möglichkeit, sich fast beliebig große Sortimente aufbauen zu können. Während sich der konventionell arbeitende Händler, vor allem zu Beginn seiner Selbständigkeit, auf ein eher kleines Lieferprogramm beschränken muss, da ihm ansonsten nicht nur die Anschaffung, sondern auch die Lagerung zu teuer wird, können Sie als DropShipper aus dem Vollen schöpfen. Ob Sie in Ihrem Sortiment dann schließlich Hunderte oder gar Tausende von Produkten anbieten, spielt in Bezug auf Ihre Kosten nicht die geringste Rolle.

Und genau diese Überlegung führt, wenn man sie nur konsequent weiter denkt, zu der Frage, warum DropShipping vor allem für die Realisierung von kleinen Einzelshops genutzt wird. Denken wir doch stattdessen einmal darüber nach, wie es wäre, wenn man auf dieser Basis eine Plattform starten würde, die, ähnlich wie die großen Marktplätze, ein riesiges Lieferprogramm aus vielen verschiedenen Bereichen anbieten würde.

 

Vorteile von komplexen Portalen gegenüber Einzelshops

Die entscheidenden Vorteile großer Plattformen für den Unternehmer liegen eigentlich auf der Hand. Da ist zum einen der Aspekt der Masse. Natürlich bietet ein Shop mit einem sehr großen Sortiment die Chance auf viel mehr Verkäufe, als dies bei einem kleinen Shop mit reduziertem Lieferprogramm der Fall ist. Sicher können Sie sich vorstellen, dass der Umsatz von Amazon um ein Vielfaches höher ist, als der eines, wenngleich auch sehr erfolgreichen Unternehmens, das sich zum Beispiel auf den Handel mit Gartenbedarf, Werkzeug oder mit Sportgeräten spezialisiert hat. Im Normalfall wird sich ein Händler nun immer auf eine begrenzte Anzahl von Produkten beschränken. Dies liegt aber vor allem an den hohen Kosten für den Vorab-Einkauf und die Lagerung der Waren. Wer sich um diese Kostenpositionen nicht kümmern muss, der kann getrost ein wenig größer denken und den Markt direkt mit einem riesigen Sortiment erobern.

Der nächste Vorteil liegt in der deutlich größeren Zielgruppe, die man mit einem wirklich breit gefächerten Warenangebot erreichen kann. Überlegen Sie selbst einmal, wo Sie grundsätzlich lieber bummeln und einkaufen würden: In einem kleinen und eher abgelegenen Geschäft mit einem einzigen Produktbereich oder in einem Einkaufszentrum mit vielen Geschäften und einem umfassenden Angebot an Waren. Und genau so geht es auch den Kunden im Internet, für die eine große Plattform mit vielen Produkten immer interessanter ist als ein kleiner Einzelshop mit einem eingeschränkten Angebot. Dieses Konzept zieht übrigens gleichzeitig auch sehr unterschiedliche Arten von Kunden an. Sie erreichen also eine gute Durchmischung von Geschlechtern, Altersgruppen und Einkommen und verfügen so über ein besonders breit aufgestelltes Zielpublikum.

Nicht zuletzt sind viele unterschiedliche Themenbereiche im Shop aber auch in der Lage dazu, vorübergehende geschäftliche Flauten effektvoll auszugleichen. Sinkt zum Beispiel infolge der Jahreszeit oder allgemeiner Bewegungen an den Märkten das Interesse an bestimmten Produkten, dann können andere Artikelkategorien die ansonsten drohenden Verluste auffangen. Sie werden mit Ihrem Geschäftsmodell auf diese Weise weitgehend unabhängig von Markt- und Konjunkturschwankungen und haben unter entsprechenden Entwicklungen weitaus weniger zu leiden als die Shop-Betreiber, die eher monothematisch aufgestellt sind.

 

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Schritt für Schritt zum eigenen DropShipping-Marktplatz

Doch wie sollte man ganz konkret vorgehen, wenn es darum geht, einen umfangreichen DropShipping-Shop mit Portal-Charakter zu starten? Die folgenden Beschreibungen geben Auskunft darüber und können Ihnen als praxisnaher Leitfaden dienen, wenn Sie den Plan verfolgen, mit einem solchen Geschäftsmodell den Markt zu erobern. Hierbei wünschen wir Ihnen schon jetzt viel Erfolg.

 

Schritt 1: Definieren Sie Ihr Geschäftsmodell

Beginnen Sie damit, Ihr individuelles Geschäftsmodell klar zu definieren. Solange Sie keine Kopie von Amazon ins Netz stellen wollen, sollten Sie hierbei vor allem einen klaren thematischen Fokus setzen. Dieser sollte zwar unterschiedliche Produktbereiche umfassen, muss aber einem „roten Faden“ folgen, damit Ihre Kunden klar erkennen können, welches Sortiment Sie vertreiben. Definieren Sie im selben Zuge auch gleich Ihre verschiedenen Zielgruppen und legen Sie eindeutig fest, auf welche Art von Publikum Ihr Angebot vorrangig ausgerichtet sein soll. Zwar erlaubt Ihnen das Portal-Konzept eine deutlich breitere Zielgruppendefinition als es bei einem kleinen Einzelshop der Fall ist. Dennoch ist es erforderlich, dass Sie sich auf bestimmte Kundengruppen konzentrieren.

 

Schritt 2: Sorgen Sie für die nötige technische Infrastruktur

Bedenken Sie von vornherein, dass Sie Ihren DropShipping-Shop vor dem Hintergrund des Portal-Konzeptes auf Größe aufbauen. Sie planen sowohl die Einstellung vieler Produkte als auch die Betreuung von zahlreichen Besuchern und Kunden. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass Ihre Shop-Lösung über die erforderliche Kapazität verfügt. Ebenso wichtig ist es, dass die gewählte technische Infrastruktur das gewählte Geschäftsmodell optimal unterstützt. In Ihrem Fall bedeutet dies vor allem, dass das System in der Lage dazu sein sollte, Bestellungen automatisch an die angeschlossenen Lieferanten zu versenden, selbständig Bestandszahlen in den Datenbanken der Lieferanten abzufragen und die im Shop dargestellte Lieferfähigkeit der einzelnen Produkte vor dem Hintergrund dieser Daten automatisch zu steuern.

 

Schritt 3: Stellen Sie die erforderlichen Kontakte zu Lieferanten her

Nun wird es Zeit, dass Sie Ihre virtuellen Regale mit attraktiven Produkten füllen, die Sie Ihren hoffentlich zahlreichen Besuchern zum Kauf anbieten. Hierzu ist es natürlich erforderlich, dass Sie einen zuverlässigen, professionellen und seriösen Stamm an Lieferanten aufbauen. Diese müssen Sie nicht nur verlässlich mit hochwertigen Produkten versorgen können, sondern auch bereit dazu sein, auf der Basis von DropShipping mit Ihnen zusammen zu arbeiten. Eine gute Möglichkeit, um entsprechende Geschäftspartner zu finden, bietet unsere Lieferanten-Datenbank. Hierbei handelt es sich um das größte deutsche Verzeichnis von DropShipping Herstellern und Großhändlern, deren Produkte Sie unmittelbar in Ihr Sortiment aufnehmen können. Aktuell bieten wir Ihnen mehr als 2 Millionen Artikel von über 450 Lieferanten. Der Übersichtlichkeit halber haben wir die Produkte in insgesamt 28 thematische Kategorien eingeteilt. So gelingt es Ihnen im Handumdrehen, ein attraktives Lieferprogramm zu jedem beliebigen Thema zusammen zu stellen.

 

Schritt 4: Schaffen Sie Kontroll- und Analysesysteme

Als Betreiber eines großen Shops werden Sie auf Dauer nur dann erfolgreich sein, wenn Sie immer exakt darüber informiert sind, wie sich Ihre Besucher und Kunden auf Ihren Seiten verhalten, welche Produkte besonders stark nachgefragt werden, welche Angebote und Aktionen sich besonders stark auf Ihren Umsatz auswirken und mit welchen Artikeln sich dagegen Probleme ergeben. Schaffen Sie daher von Anfang an die technischen Infrastrukturen, um das gesamte Shop-Geschehen eingehend beobachten und auswerten zu können. Der Markt hält heute viele entsprechende Analyse-Tools zur Verfügung, die Sie bei Ihren unternehmerischen Aufgaben optimal unterstützen. Vor allem sollten Sie die Retourenquote im Shop immer im Blick behalten und zeitnah reagieren, wenn Sie feststellen, dass einzelne Produkte zu einer besonders hohen Zahl von Rücksendungen führen. Trennen Sie sich von solchen Artikeln schnellstmöglich und ersetzen Sie sie gegen Produkte, die nicht so anfällig für Retouren sind.

 

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Über den Autor Sebastian Huke

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